Die Orgelsanierung in der St.-Martins-Kirche geht weiter!

Nachdem die Kirche außen und innen restauriert wurde, kann nun der zweite Bauabschnitt der Restaurierung der Jehmlich-Orgel beginnen. Die Orgel bekommt unter anderem eine moderne Setzeranlage, mit der ein schneller Wechsel von verschiedenen Registrierungen für den Organisten (ohne Hilfe) möglich ist. 

Bevor diese Technik in die Orgel eingebaut werden kann, müssen die gesamten Tasten überarbeitet und vorbereitet werden. 

Deshalb werden ab Anfang Juli alle Tasten ausgebaut. In Folge dessen wird die Orgel bis zur Wiedereinweihung Ende Oktober schweigen. Die Musik erklingt in der Zwischenzeit aus einem Ersatzinstrument.   

Orgelsanierung seit Dezember 2014

Die 1931 gebaute 3manualige Jehmlich-Orgel in der Oberlungwitzer St.-Martins-Kirche ist dringend sanierungsbedürftig. Ein erster Sanierungsabschnitt beginnend 2013 mit einem Kostenumfang von 44 565,50 € konnte im August 2014 erfolgreich abgeschlossen werden. Wir danken allen Spendengebern, die diese erste Etappe ermöglicht haben. Neben vielen Privatspendern beteiligten sich auch viele Oberlungwitzer Unternehmen und die Chemnitzer Sparkasse mit finanziellen Zuwendungen an der Orgelsanierung. In der ersten Bauetappe wurde der Magazinbalg erneuert, deformierte Pfeifenspitzen ersetzt, schadhafte Register entfernt und neue Register angefertigt. Außerdem wurden Bauteile für den anstehenden zweiten Sanierungsabschnitt angeschafft. Dieser weit größere Teil der Sanierungsarbeiten kann je nach Vorrankommen der Dachsanierung der St.-Martins-Kirche  eventuell im nächsten oder übernächsten Jahr beginnen.  Trotz Zuschüssen von der Landeskirche, der Stiftung Orgelklang und dem Denkmalschutz fehlen noch ca. 15 000 € um alle Kosten abzudecken. So bitten wir weiterhin um Ihre Spende für die Orgelsanierung. Diese können sie auf folgendes Konto der Kirchgemeinde überweisen. Wenn Sie beim Verwendungszweck Ihre Adresse angeben erhalten Sie eine Spendenbescheinigung und ab einer Spende in Höhe von 50€ eine Spendenurkunde.

 

Bankverbindung für Orgelspenden:

Ev.-Luth. Kirchgemeinde Oberlungwitz

Sparkasse Chemnitz

IBAN: DE70 8705 0000 3606 0029 70

BIC: CHEKDE81XXX

Verwendungszweck: „Spende für Orgel“

 

gefördert durch:

 

 

Freie Presse 09.01.2014

Kirchenschiff soll bis Mai fertig sein

Außen ruhen die Arbeiten am Oberlungwitzer Gotteshaus. Im Inneren haben die Arbeiter dafür alle Hände voll tun.

Oberlungwitz. Bei den zuletzt frühlingshaften Temperaturen hätte zwar am Kirchenschiff der Oberlungwitzer St.-Martins-Kirche durchaus gebaut werden können, doch viel tut sich auf dem Baugerüst derzeit nicht. Laut Volkmar Teske, der die Bauarbeiten vonseiten der Kirchgemeinde koordiniert, konnte ja niemand mit solchen Bedingungen rechnen. "Der Unterputz wurde Anfang Dezember aufgebracht. Jetzt ist für solche Arbeiten Winterpause", sagt Teske. Die lange Standzeit des Gerüstes sorgte für keine hohen Zusatzkosten, da der Anbieter der Gemeinde für die Wintermonate preislich entgegengekommen sei.

An anderer Stelle geht die Sanierung aber weiter. Die großen Holztüren, von denen drei ins Kirchenschiff und eine in dem Turm führen, werden demnächst ausgebaut und durch Bautüren ersetzt. Die Türen werden aufgearbeitet und neu gestrichen. Außerdem läuft die Ausschreibung für Malerarbeiten. Untern anderem sollen die Rahmen der Kirchenfenster und der an den Turm angebaute Schuppen neue Farbe bekommen. Zudem sind historische Schriftzüge zu erneuern. Wenn alles läuft wie geplant, könnte die Sanierung des Kirchenschiffes Ende Mai abgeschlossen werden.

Bisher wurden laut Volkmar Teske rund 80.500 Euro verbaut. Insgesamt stehen knapp 300.000 Euro in den Plänen. "Es sieht derzeit so aus, als könnten wir darunter bleiben", sagt Teske. Im Inneren der Kirche soll die Sanierung der Jehmlich-Orgel fortgesetzt werden, die reichlich 80 Jahre alt ist und mehr als 3000 Orgelpfeifen hat. Die Sanierung kostet mehrere Zehntausend Euro.

Die Fassadensanierung des Kirchturmes und die des Glockenstuhles konnte bereits vor zwei Jahren abgeschlossen werden. Der untere Teil des Turmes wurde vor 1452 erbaut und gilt als das älteste Bauwerk von Oberlungwitz. Das Kirchenschiff, das jetzt saniert wird, ist deutlich jünger. Im März 1803 war beschlossen worden, den alten Bau durch einen größeren zu ersetzen, da der Platz in der Kirche nicht mehr ausreichte. Der Neubau dauerte laut Kirchenchronik nur etwa ein Jahr, und bereits im Frühjahr 1804 war die neue Kirche fertig. Der Turm erschien nun im Vergleich zum größeren Kirchenschiff zu niedrig, wurde aber erst in den Jahren 1922 und 1923 erhöht. Bis 1927 folgten umfangreiche Erneuerungen am und im Kirchenschiff, das am 11. September 1927 neu geweiht wurde.


erschienen am 09.01.2014 ( Von Markus Pfeifer )

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Entwässerung

Der Bau der Entwässerung auf der Friedhofssseite der Kirche

   während der Bauarbeiten    

   ... und dann fertig!

 

 

 

 

 

 

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'Der Kirchturm nach der Sanierung